Einmaleins geübt und trotzdem vergessen: woran es liegt

Shownotes

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▬▬▬ DARUM GEHT'S IN DIESER FOLGE ▬▬▬

In dieser Folge zeige ich dir, wie dein Kind in den Sommerferien mit 10 bis 15 Minuten am Tag seine Mathe-Grundlagen sichert, ganz ohne Päckchen-Marathon und ohne die Ferien zu vermasseln.

Viele Eltern haben Angst, dass ihr Kind über die langen Sommerferien alles in Mathe vergisst und im Herbst wieder bei Null anfängt. Ich zeige dir, warum stures Päckchen-Rechnen und reines Auswendiglernen genau das nicht verhindern, und wie du mit einer kurzen Diagnostik herausfindest, wo dein Kind wirklich steht. Du bekommst zwei einfache Lernprinzipien und viele Ideen, wie ihr Mathe ganz nebenbei in den Urlaub einbaut.

▬▬▬ KAPITEL ▬▬▬

0:00 Einleitung
1:14 Prinzip 1: Nur auf Bekanntem aufbauen
4:10 Prinzip 2: Die Macht der kleinen Dinge
12:12 Der Denkfehler Auswendiglernen
18:18 Rechenwege sichtbar machen mit Strategie-Karten
21:50 Diagnostik: Mengen-, Stellenwert- und Operationsverständnis
35:10 Mathe nebenbei üben: der Urlaub als Übungsfeld
38:34 Erfolge feiern und locker bleiben

▬▬▬ ÜBER CHRISTINE ▬▬▬

Wenn du neu hier bist: herzlich willkommen im Würfelhaus. Ich bin Christine Strauß-Ehret, ehemalige Förder- und Grundschullehrerin mit über 20 Jahren Erfahrung und Gründerin von Würfelhaus. Ich begleite dich mit nützlichen Tipps und Infos durch die Grundschule, damit du gute Entscheidungen zum Wohle deines Kindes treffen kannst.

Mein Ansatz: Zählen ist nicht Rechnen. Kinder, die in Mathe hängen bleiben, haben meist kein Übungs-, sondern ein Verständnisproblem an der Wurzel: das Mengenverständnis. Genau da setze ich an. Diesen Weg bin ich schon mit über 2.000 Familien und mehr als 10.000 Eltern im Workshop gegangen.

▬▬▬ SO HELFE ICH DIR WEITER ▬▬▬

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herrlich!

00:00:01: Sechs oder sogar neun Wochen Ferien.

00:00:04: Und du fragst dich, ob du deinem Kind diese Sommerpause überhaupt gönnen kannst?

00:00:09: Hast Du vielleicht Angst dass es dann im Herbst alles wieder vergessen hat und ihr wieder bei null starten

00:00:14: müsst?!

00:00:15: Damit das nicht passiert, müsst ihr euren Urlaub weder vom Mathe-Lernen dominieren lassen.

00:00:20: Noch muss dein Kind täglich seienweise Päckchen rechnen!

00:00:23: Zehn bis fünfte Minuten mit den richtigen Übungen reichen meiner Meinung nach völlig aus.

00:00:29: und grundsätzlich finde ich es auch wichtig dass die Kinder sie ihre Sommerpause verdient haben und sie auch bekommen.

00:00:35: und viele Eltern neigen dazu diese lernfrei zu halten.

00:00:40: Mit Recht!

00:00:41: Denn wenn es in Mathe mit unsicheren Grundlagen in die nächste Klassenstufe wechselt, wird sich die Pause rechnen.

00:00:47: Die Frage ist nur wie viel Raum nimmt das Mathe lernen bei euch einem Urlaub?

00:00:52: Dominiert es vielleicht euren ganzen Urlaub oder macht ihr das locker und leicht jeden Tag ein bisschen so dass dein Kind ganz dezent aufholen kann bzw.

00:01:02: die Grundlage nochmals sichern?

00:01:04: Ich verstehe Wenn du deinem Kind die Ferienzeit nicht mit dem Mathe-Lernen vermasseln willst.

00:01:11: Ja, es mag ja eh kein Mathe lernen aber du solltest prinzipiell auf zwei Prinzipien des Lernens achten.

00:01:18: das erste Prinzip ist Bauer bitte nur Aufbekanntem auf.

00:01:23: Dein Kind kann nichts aufholen, wo die Grundlagen dafür fehlen.

00:01:26: also wenn dein kind einen Rückstand zeigt Wenn da mal Probleme da sind dann musst du erstmal schauen Wo steht es ganz genau und was kann ist?

00:01:35: Und was kann das vielleicht noch nicht so gut.

00:01:38: Was braucht es für die nächste Klasse?

00:01:40: auch nochmal so ein Thema vor allem in der ersten klasse.

00:01:43: Da braucht es tatsächlich die grundlagen im zahlenraum bis zehn sehr sicher und Du bist auf keinen fall mit deinem Kind auf der sicheren Seite, wenn dein Kind alles auswendig gelernt hat.

00:01:55: Dann und die Übertragung auf den Zahlenraum vielleicht zwanzig fehlt, dann bist du mit deinem Kind nicht auf der sicheren Seite.

00:02:01: Im Zahlraum bis hundert bist Du mit Deinem kinden nicht auf das sicheren seite wenn es zum Beispiel die Zehnerübergänge noch nicht beherrscht oder bei der Multiplikation und Division vielleicht noch Nicht alle Aufgaben flüssig und schlüssig rechnen kann.

00:02:15: also Schau nochmal ganz genau wo steht dein kind jetzt zum abschluss der klasse Ja, wir haben jetzt Sommerferien.

00:02:24: Jetzt kannst du die Zeit nutzen und bei deinem Kind ja die Sachen aufholen.

00:02:28: aber nochmal ich bin auch dafür dass ein kind wirklich Ferien hat.

00:02:33: es hatte sich redlich verdient.

00:02:34: also schau das nicht einen großen Anteil bei euch einem sondern einen kleinen.

00:02:39: Und das kannst du tun indem Du das richtige übst und auch genau dort anfängst zu üben wo dein Kind auch tatsächlich Hilfe braucht.

00:02:47: noch mal wie kommst du's heraus?

00:02:49: Du musst schauen wo steht es ganz Genau.

00:02:52: Also was kann es und was noch nicht?

00:02:55: Und welche Voraussetzungen braucht es dann, um das – was ist eben noch nicht so gut – zu lernen?

00:03:01: Also ein Beispiel, wenn du sagst dein Kind kann noch keine Zehnerüberschreitungen.

00:03:05: Da musst du schauen was braucht man denn für die Zehnenüberscheidung?

00:03:09: Man muss ein Kind sollte den Zahlenraum bis hundert verstanden haben im Zahlenraum bis Hundert also wenn es in der zweiten Klasse ist In der ersten Klasse für den Zehnaubergang Was soll das da Verstanden haben?

00:03:20: Den Stellenwert, den Wechsel bei zehn Das soll des Verstandenes haben.

00:03:25: Es sollte auch rechnen können bis zehn ohne dass es alles abzählt für den Zähnerübergang zweistellig.

00:03:32: Was braucht man dafür?

00:03:34: Zuallererst mal den Zänerüergang einstellig, also schau da noch einmal ganz genau hin welche Voraussetzungen braucht dein Kind?

00:03:41: das ist ein Grundprinzip beim Lernen.

00:03:43: du solltest nur auf bekanntem Aufbauen wenn der Schritt zu groß ist.

00:03:47: wenn du also ein Thema mit zu großen Schritten aufbereiten willst für dein Kind oder aufarbeiten willst mit deinem Kind Dann kann es sein, dass eben diese großen Schritte dazu führen, das dein Kind nicht andockt an das Ganze.

00:04:01: Dass es nicht versteht was du willst und deshalb auch nicht weiter kommt.

00:04:06: Ich erkläre das nachher noch genauer Was in jeder Klassenstufe bei welchem Thema zu tun ist.

00:04:11: So jetzt geht's noch um ein zweites Prinzip Das heißt die Macht der kleinen Dinge.

00:04:17: Viele Eltern sagen mir nach den Ferien oder einige sagen berichten nach den ferien Ah, Christine!

00:04:23: Ich habe es nicht geschafft in Ferien mit meinem Kind zu üben.

00:04:26: Aber ich merke jetzt wo die Schule wieder angefangen hat das ganz vieles vergessen ist.

00:04:31: also die Angst mein Kind vergisst etwas.

00:04:34: die ist durchaus berechtigt vor allem wenn die Kinder in der zweiten Klasse die Multiplikationsaufgaben nur auswendig gelernt haben.

00:04:42: ja dann ist die Frage Ja Hat das mein Kind vergessen, weil es nicht oft genug repetiert worden ist.

00:04:49: Aber noch mal so macht er kleinen Dinge.

00:04:51: Das bedeutet wie diszipliniert gehe ich mit Lernen um?

00:04:55: Das heißt will ich etwas lernen?

00:04:56: da kommt wieder die intrinsische Motivation ins Spiel denn dass kind keine intrinsische Modulation hat in Mathe vielleicht besser zu werden oder schneller rechnen zu können dann ist es schwierig.

00:05:07: aber dann braucht es vielleicht die ja die Motivations von dir zu sagen wir schauen wie das Säne putzen, dass du jeden Tag ein bisschen was machst in den Sommerferien.

00:05:18: Wie gesagt die Kinder haben es verdient.

00:05:19: ja sie haben lang genug gearbeitet und viele Schulstunden hinter sich gebracht aber es muss wirklich das lernen.

00:05:27: dann die Inhalte müssen wirklich ein Stück weit immer da sein müssen immer wieder holt werden so dass das Kind nicht in einen riesen Loch fällt wenn's dann wieder anfängt vor allem bei Kindern die eben von sich aus nicht wirklich ein gutes Grundverständnis aufgebaut haben.

00:05:43: Die Macht der kleinen Dinge heißt, was du jeden Tag tust – das führt zum Erfolg!

00:05:48: Ja und damit kann dein Kind auch schon mit dem Matheüben in den Sommerferien einen Grundprinzip des Lebens lernen weil alles, was ich erreichen will fuß darauf wie sehr ich es will und was ich dafür tu.

00:06:01: Das heißt ich kann mir nicht einfach im stillen Kämmerlein irgendwas wünschen Und denken, das erfüllt sich einfach ohne dass ich dafür was tue.

00:06:09: Wenn ich etwas lernen will in etwas besser werden will, was ja bewältigen will irgendwas erreichen möchte dann schaue Ich, dass ich jeden tag meinen Beitrag dazu ergebe und das heißt ich mache meine kleinen übungen Und das genau ist die Disziplin.

00:06:26: Ist ein bisschen verrufen, weil wir durch Schule auch so ein bisschen unleidlich daran gehen.

00:06:33: Wir sind von der Schule gewöhnt und müssen Dinge machen, die nicht weiterbringen, die vielleicht keinen Sinn haben.

00:06:40: Das hat das ganze Saison, dass das Wort Disziplinen negativ... ins negative gerückt mittlerweile, aber es ist dennoch etwas was auf der Gedanke beruht alles was du erreichen möchtest das musst du tatsächlich tun.

00:06:55: willst du ein Stänger werden, ein Superstar oder was auch immer.

00:06:59: Dann solltest du jeden Tag singen auf jeden Fall.

00:07:01: Willst Du Tänzerin werden?

00:07:03: Oder willst Du Deine Tanzleidenschaft leben?

00:07:07: dann wirst Du das auch jeden Tag tun und es genau wie beim Zähneputzen.

00:07:12: wenn Du nicht jeden Tag zähne putzt dann ist es klar irgendwann gehen deine Zähne einfach kaputt.

00:07:17: also das sind meine zwei wichtigsten Grundprinzipien für dich jetzt in dieser Zeit der Sommerferien.

00:07:25: Wenn du etwas nachholen willst, lass schau.

00:07:28: das ist auf bekanntem Aufbau.

00:07:31: Das heißt also Schau nach den Voraussetzungen Und dann bringt deinem Kind bei, dass es wirklich was bringt wenn man jeden Tag dran ist und wenn's doch nur fünf Minuten sind.

00:07:41: Also angenommen... Es ist wirklich ein Tag wo man sagt okay man geht keine Ahnung irgendwas besonderes unternehmen irgendwo einen Freizeitpark oder so.

00:07:51: Was muss man da rechnen üben?

00:07:52: Ja man kann aber zum Beispiel eine Würflauskarte mitnehmen und kann oder ein Stabelkarten mitnehmen.

00:08:01: Wir schauen einfach, wir stellen uns die Uhr und jede Stunde.

00:08:04: Egal wo wir gerade sind rechnen wir fünf Aufgaben mit irgendeiner Würfelbildkarte oder man kann auch das was man tut im Freizeitpark nutzen umzurechnen.

00:08:17: dazu komme ich noch später.

00:08:19: also Was macht denn die Schule in der Zeit?

00:08:23: In den Sommerferien hat natürlich zu und die Lehrkräfte haben auch Urlaub aber die Schule gibt den Kindern oft eine Wiederholungsaufgabe im Sinne von, das hast du vielleicht nicht geschafft während des Jahres.

00:08:36: Das Arbeitsheft ist nicht fertig ausgefüllt.

00:08:39: hier solltest Du noch weiterarbeiten oder Du musst ein bestimmtes Thema nochmal üben.

00:08:45: Hier kannst Du ganz viele Arbeitsplätze damit Du nach dem Ferien das kannst wenn Du wieder in die Schule kommst.

00:08:52: Also Die Schule pocht oft auf Wiederholung Und möchte, dass dein Kind in den Fähren natürlich auch tätig wird.

00:09:01: Mehr oder weniger!

00:09:02: Da gibt es Lehrkräfte die sagen... Hey, jetzt habt mal Ferien und es gibt Lehrkräfte die einfach sagen der gleiche Meinung sind wie ich.

00:09:10: Man sollte schon immer wieder ein bisschen wiederholen.

00:09:12: aber jetzt kommt mein großes Aber Es nützt dein Kind gar nichts wenn du das wiederholst was ist eh schon gar nicht gekonnt hat in der Schule.

00:09:20: oder Wenn Du Das Wiederholst Was Ist Schon Kann Dass Nützt Dein Kind auch Nichts.

00:09:24: Also Was Es Schon Wirklich Gut Kann Kannst Du Einmal eine Aufgabe Machen ok zehner Bescheidung klappt Fertig Abhagen nächsten Tag Wieder Eine Aufgabe Zähneüberschreitung klappt, immer noch abhagen.

00:09:36: Also auch da nicht zu sehr in zeitliche Dinge kommen und dem Kind hier quasi ganz viel an Übungen aufzubürden sondern wirklich nur das tun was notwendig ist also immer die Themen fürs Kind quasi erinnerbar zu halten Also das, was die Schule fordert.

00:09:56: Viele Arbeitsblätter zum Nacharbeiten und die Reste der Arbeitshäfte usw.

00:10:01: Das würde ich eben nicht tun!

00:10:03: Wenn du die Grundlagen aufarbeiten willst muss nämlich genau das passieren, was ich vorhin schon angedeutet habe.

00:10:08: Du musst genau schauen wo sind denn die Lücken?

00:10:13: Und welche Voraussetzungen braucht mein Kind um diese Lücken zu schließen?

00:10:17: Weil sie bekommt ein Kind sicher mit den Arbeitsblättern nicht mit.

00:10:21: also da werden die Themen vorher werden rausgesetzt und es wird zum Beispiel nur Plankaufgaben im Zahnraum bis wann sich geübt mit Zehner Überschreitungen, weil das ja noch nicht gut funktioniert.

00:10:33: Das ist aber nicht der richtige Weg!

00:10:35: Also wenn allerdings dein Kind lücken hat in Mathe und du diese aufarbeiten willst mit deinem Kind dann sind die Sommaffären besonders Die beste Zeit im Jahr, um das aufzuholen.

00:10:50: Natürlich je alle Ferien sind gut zum Aufholen aber die beste Zeit zum Aufholt sind natürlich diese langen Sommerferien.

00:10:58: Warum auch in den Ferien das Beste nacharbeiten passiert ist?

00:11:03: Weil die Schule in dieser Zeit Nicht offen hat.

00:11:06: die Schule, macht nicht weiter mit den Themen.

00:11:09: Sie hat geschlossen Lehrkräfte sind im Urlaub und du kannst ganz getroßt oder entspannt sagen okay was müssen wir denn nochmal üben?

00:11:16: Was muss vorbereitet werden vielleicht für die nächste Klassenstufe und was müssen noch mal sichern?

00:11:22: Also das, was die Schule dir gibt würde ich ganz kritisch anschauen.

00:11:26: Das möchte ich dich bitten, schau es bitte ganz kritische an!

00:11:29: Weil wenn Rückstände da sind und du das gleiche übst, was du vorher schon geübt hast in der Klassenstufe vorher oder im Zeitraum vorher dann bringt viel Üben gar nichts.

00:11:46: Was passieren kann in der ersten Klasse ist, dass dein Kind immer mehr auswendig lernt.

00:11:50: Wenn du jetzt zum Beispiel die Aufgaben im Zahlenraum bis zehn wiederholst mit deinem Kind ständig?

00:11:54: Das ist wichtig ja!

00:11:56: Der Zahlenraum ist sehr wichtig und die Grundlage für alles.

00:12:00: Aber wenn dein Kind jetzt diese Aufgabe auswendigt kann aber gar nicht verstanden hat was es da tut und ist aber nicht in den nächsten Zahlenräume übertragen, kann schon gar nicht in einen Zahlenraum bis zwanzig.

00:12:11: Da fängt es wieder an zu zählen.

00:12:12: Dann kannst du dir sicher sein ja das funktioniert einfach nicht.

00:12:16: Das Auswendiglernen ist nicht die Lösung, ist auch nicht bei Multiplikation sondern da muss ein Verständnis rein.

00:12:24: Speziell zum Auswändiglernen gibt's mehrere Themen die mir immer wieder so unterkommen.

00:12:30: bei den Kindern also Die verliebten Zahlen zum Beispiel werden auswendig gelernt.

00:12:35: Und das bringt den Kindern, also in der Regel bei den ganzen Eltern die wir begleiten muss ich sagen, die Kinder von den Eltern, die wir begleiten, sie haben alle diese verliebten Zahlen auswendigt gelernt aber Sie können es nicht übertragen auf den Szenarübergang.

00:12:51: Sie wissen gar nicht wofür Sie diese verwenden sollen.

00:12:55: Also das ist ein großes Thema.

00:12:57: Beim Auswändig lernen die verliebten Zahlen aber auch die Rechnungen bis sehen, habe ich eben schon erwähnt und vor allem in der zweiten Klasse die Multiplikation.

00:13:05: Also natürlich irgendwann durch das viele üben wird werden die mal reihen oder auch die einzelnen Aufgaben auswendig gewusst – viele!

00:13:16: Wahrscheinlich kannst du die Malaufgaben oder die Multiplicationsaufgabe auch alle auswändig haben.

00:13:23: Wenn dein Kind vor den Ferien diese Reihen, diese Malreihen alle auswendig gelernt hat aber nicht verstanden hat was es da tun dann musst du ständig in den Feriens diese malereien wiederholen.

00:13:36: und nicht nur in den ferien sondern nach den fähren wiederhol die schule nochmal.

00:13:41: Und dann kommt der Zahnrahm ist tausender dritten Klasse, dann wird es wieder an Arktageleg und kommt wieder zum Halbjahr.

00:13:49: Und dann musst du wieder mit deinem Kind wiederholen.

00:13:51: Warum?

00:13:51: Weil das Ganze nicht verstanden wurde und weil dein Kind keinen Grundverständnis aufgebaut hat zu dem Beziehung der Multiplikationsreihen untereinander.

00:14:01: Also wie rechne ich eine neunmal Aufgabe wenn ich jetzt ad hoc das Ergebnis nicht auswendig weiß?

00:14:08: ja also Das Auswändig lernen wir ganz kritisch betrachten bei deinem Kind.

00:14:13: Wie gesagt, wenn sie Aufgaben bis zehn auswendig kann auf den Zahlenraum bis zwanzig überträgt ja in dem es ganz einfach sagt naja fünf minus drei ist zwei also ist fünften minus drei zwölf Wenn das so übertragen kann.

00:14:26: Ja da muss ich nicht viel rechnen.

00:14:28: Ich weiß einfach fünf minus Drei ist zwei und dass Es eine Fünfzehn gewesen Also müssen es zwölfs sein wenn es das genau weiss Okay, hagen dran.

00:14:37: Dann ist es ein Auswendiglernen was übertragbar ist und tragfähig.

00:14:41: Und kann dein Kind aber das nicht?

00:14:43: Sondern kann es vielleicht fünf minus drei als zwei herausfinden indem es das auswendig weiß Aber dann im Zahnraum bis zwanzig dann fünfzehn minus drei mit den Fingern runter zählen muss, dann weißt du dass ist nicht verstanden.

00:14:59: Also üben setzt immer Verständnis voraus und wenn das nicht da ist, dann dominieren die Zählstrategien oder der Frust des Kindes.

00:15:08: Wenn das Verständnis fehlt, zählt ein Kind.

00:15:11: Zählen hat immer den Haken, sage ich mal dass das Kind es nicht verstanden hat wie es es anders rechnen soll.

00:15:17: Und auch Kinder die Frust haben oft in weder Zählsstrategie oder dieses Thema eben grundlegend nicht verstand.

00:15:25: Das was dein Kind kann, soll es ohne Hilfe können.

00:15:29: Wenn du also das jetzt nochmal überprüfst dann schau mal dass du dein Kind Aufgaben gibst oder stellst auch mündlich stellst ohne dass du ihm eine Hilfestellung gibst.

00:15:39: ja denn wo's Hilfe braucht um zum Ergebnis kommen Da sollte nicht am Rechnen gearbeitet werden, sondern erst mal am Verständnis.

00:15:48: Also wenn es Hilfe braucht zum Beispiel beim Zehnerübergang dann ist noch nicht die Strategie verstanden.

00:15:54: wie was muss ich überhaupt tun?

00:15:57: Warum muss sich das tun?

00:15:58: Welche Möglichkeiten habe ich denn?

00:15:59: Ja also da solltest du vorher nochmal checken und dann kannst du natürlich in jedem Zahlenraum mit deinem Kind immer wieder Mengen vergleichen und zerlegen üben.

00:16:09: Das begründet immer das Mengenverständnis.

00:16:11: ja weil eben, wie gesagt etwas nicht kann ohne deine Hilfe.

00:16:17: Dann geht es immer um diese großen Themen Mengenverständnis, Stellenwertverständnis und Operationsverständnis.

00:16:22: Und das heißt für das Mengenverständnis sind diese Übungen vergleichen und zerlegen sehr wichtig.

00:16:28: Das solltest du mit deinem Kind tatsächlich immer wieder üben.

00:16:31: Welche Zahl ist mehr?

00:16:32: Welche zahl ist weniger?

00:16:34: Wie viel ist es mehr vielleicht?

00:16:35: Wieviel ist es weniger?

00:16:36: Nimm dir aber keine zu schweren Zahlen!

00:16:39: und wir dürfen die miteinander aufteilen.

00:16:44: Es muss nicht gleich sein, was können wir tun?

00:16:47: Wie geht das?

00:16:48: Das ist eine Aufgabe einer Aufforderung zum Zerlegen im Zahlenraum bis hundert.

00:16:54: Und das ist etwas, was dein Kind wenn es das kann, wenn er es gut beherrscht, was ihm wirklich sehr gut weiter hilft.

00:17:01: Erstmal beim Mengenverständnis natürlich, aber auch bei den Rechenstrategien.

00:17:05: Und diese Rechenstrategien zum Beispiel Zehnerübergang solltest du mit deinem Kind auch besprechen?

00:17:10: Das heißt, du schaust dir an wenn dein Kind etwas gerechnet hat wie hast du das denn gemacht?

00:17:15: Du hast es richtig ausgerechnet!

00:17:17: Aber wie war dein Rechenweg?

00:17:19: Kannst du mir denen erklären und da wirst du auch merken hat ein Kind vielleicht das Ergebnis rausgefunden und hat vorwärts gezählt?

00:17:26: beim einstelligen Zehnenübergange ist das zum Beispiel ja bei vielen Kindern so, dass sie eben im Zahlenraum bis zu zwanzig auch noch einfach weiterzählen entweder direkt zichtbaren Fingern oder eben du merkst es nicht.

00:17:39: Du kriegst es dann aber raus wenn du dein Kind fragst wie hast du das denn gemacht?

00:17:43: und dein Kind sagt ja ich hab's gerechnet und dann sagst du Ja aber was genau hast du gerechnet?

00:17:48: Wie hast du da genau gemacht?

00:17:50: Und dein Kind zeigt vielleicht im Kopf gerechnet.

00:17:52: Dann sagst Du Was aber hat deinen Kopf ganz genau gemacht!

00:17:55: Was passiert wenn ich dir diese Aufgabe stelle Und wenn dein Kind hier keine Antwort geben kann oder einfach beim Rechnen bleibt, dann frag nochmal nach.

00:18:03: Siehst du irgendwas?

00:18:04: Wenn du rechnest hast du die Zahlen im Kopf oder arbeitest du mit dem Zehnerstreifen in deinem Kopf oder hast du Perlen, die du siehst oder Würfelbilder oder was auch immer?

00:18:14: und dann wirst du merken, dein Kind wird dir ganz genau sagen wie es das gerechnet hat.

00:18:19: ja also Da solltest du schauen, die Rechenstrategien besprechen und wenn dein Kind vielleicht Probleme hat sich einfach nur den Rechenweg zu merken.

00:18:28: Dann kannst du mit deinen Kindern zusammen sogenannte ich nenn sie Strategiekarten entwickeln nämlich aufzumalen, aufzuzeigen ganz genau wie ist dein Weg?

00:18:38: Aha!

00:18:39: Als Schritt Nummer eins hast Du das gemacht.

00:18:40: dann das, dann dass, ja Das genau so mit dem Kind eine Merkliste durchgehen eine Strategie Karte entwerfen woran sich das Kind dann orientieren kann.

00:18:51: Wenn dann die Frage kommt, hör mal so eine Aufgabe, dann sollte dein Kind auch wissen ah ja, dass ist ne Zehnerübergangsaufgabe.

00:18:59: man muss also über den Zehnerechnen.

00:19:01: heißt ich kriege einen neuen Zehne oder ich muss ein Zehnen auflösen und da bin ich diesen Weg gegangen.

00:19:07: wenn es dann den Weg nicht mehr weiß, dann kann es die Karte holen und kann sagen aha ja so habe ich das gemacht zu haben mich angefangen.

00:19:14: Es braucht also deine Hilfe nicht.

00:19:16: Und was du auch tun kannst in den Ferien Außer, dass du Problemstellen oder Herausforderungen deines Kindes nacharbeitest.

00:19:24: Es ist natürlich ... Du kannst dir jetzt auch schon die neuen Themen der nächsten Klasse anschauen!

00:19:28: Daran siehst du dann ob das was dein Kind können soll, da bist es auch wirklich kann weil du genau siehst was da gefordert wird.

00:19:36: in der ersten Zeit sowohl in der zweiten Klasse also an der dritten werden.

00:19:42: sehr wahrscheinlich auch wird immer zu Anfang der Klassenstufe, der neuen Klasse mit immer noch mal wiederholt was in der alten Klassen Stufe durchgenommen wurde.

00:19:52: In der dritten Klasse ist natürlich Multiplikation und Division im Vordergrund weil viele Kinder das noch nicht richtig beherrschen und du weißt es vielleicht noch in den Ferien wieder vergessen haben.

00:20:03: Das ist der Grund warum viele Lehrkräfte das in der Dritten Klasse eben nochmal ganz viel und häufig und lange durcharbeiten müssen.

00:20:10: Ja und für die Die erste Klasse gilt in der zweiten Klasse auch ein Wiederholungszeitraum.

00:20:16: Da wird nochmal der Zahlenraum ist zwanzig wiederholt, vor allem die Zehnerüberschreitung weil die ja wichtig ist.

00:20:22: dann für den Zahlenraum bis hundert.

00:20:25: also du kannst dir um deinem Kind da gut weiter zu helfen nochmal anschauen wo steht es genau?

00:20:32: was für Voraussetzungen braucht es für diese Themen die es noch nicht kann und wird denn gefordert in der nächsten Klasse, sodass du ganz genau weißt, aha da sollte mein Kind können.

00:20:44: Das sind dann die nächsten Themen darauf.

00:20:47: Da wird dann aufgebaut auf dem, was dein Kind jetzt können sollte.

00:20:51: Das ist ja ein Aufbau!

00:20:53: Wir haben in der Schule einen ganz klassenen Aufbau zahlen bis zehn, zaheln bis zwanzig, zahlen bis hundert, bis tausend und bis eine Million.

00:20:59: also es wird immer die Menge werden immer größer, die Zahlenräume werden immer grösser so dass das eigentlich einfach ist für dich zu schauen wo's steht vor allem bei der Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division beziehungsweise bei der Arithmetic alle anderen Themen, die noch dazukommen.

00:21:17: Geometrie auch das Rechte mit Größen und so weiter.

00:21:20: Das ist natürlich nochmal ein eigenes Thema.

00:21:23: aber ganz besonders wichtig sind eben diese Zahlenräume weil auf dem Grundrechenarten eben alle anderen auch Sachaufgaben begründet sind.

00:21:31: ja wenn du in deinem Kind die Grundrechanaten nicht beherrscht dann kann es ja ganz schlecht auch Sachaufgaben ausrechnen weil es dann gar nicht die Lösung herausfinden kann.

00:21:41: also Wenn du die Lücken schließen willst seines Kindes, dann solltest du zuallererst eine gute Diagnostik durchgehen.

00:21:49: Du solltest die drei großen Bereiche im Blick haben – Mengenverständnis, Stellenwertverständnis und Operationsverständnis.

00:21:56: Ich gehe noch mal alle drei Bereiche in allen Klassenstufen ein wenig durch damit du da nochmal ganz genau nachschauen kannst.

00:22:03: In der ersten Klasse schaust du einfach in Bezug aufs Mengenverständnis.

00:22:06: hat mein Kind Zählstrategien Rechnet es auswendig?

00:22:10: Kannest diese Auswendig gelandten Aufgaben in den nächsten Zahlenraum übertragen oder zählt es da vielleicht auch?

00:22:17: Kann es die verliebten Zahlen auswendigen, kann sie anwenden für die Zehnerüberschreitung.

00:22:23: In der Klasse zwei schaust du im Bezug auf Mengenverständnis auf das Verständnis des Differents.

00:22:29: Kann dein Kind eine Differenz herstellen zum Beispiel zwischen fünfzig und fünfundseipzig?

00:22:33: also was ist mehr?

00:22:34: was ist weniger?

00:22:35: weil sein Kind hundert Prozent aber wie viel ist es mehr?

00:22:38: oder wie viele ist es weniger?

00:22:40: dass jetzt Sie fragen Kann dein Kind auch Mengen schätzen, wenn ihr unterwegs seid.

00:22:44: Wenn ihr irgendwo seid wo ihr sagt okay guck mal ganz viele Bombons wie viel könnten das denn sein?

00:22:51: Weißt ein Kind, welche Zahl mehr ist?

00:22:53: Welche Zahl weniger es?

00:22:54: ja.

00:22:55: Das kannst du zum Beispiel gut rausfinden indem du mit ihm das Spiel Zahlenraten machst.

00:23:00: Ja Du denkst dir eine Zahl schreib sie vielleicht auch verdeckt auf und dein kind muss die zahl raten.

00:23:06: Ja rate meine meine zahl verrate ich nicht rade meine zahle.

00:23:10: Und jetzt liebe Lisa bitte rate mal irgendeine zahl.

00:23:13: fangen wir mit irgendeiner zahl an und dann kannst du sagen Meine zahl ist mehr oder meine zahlen ist weniger.

00:23:19: und dann schaust du wie schnell dein Kind das tatsächlich einordnen und durch das hin- und hergehen von den Zahlen die Zahl, die du dir aufgeschrieben hast herausfinden.

00:23:30: Das ist eine sehr nette, ein sehr nettes Spiel was die Kinder gerne spielen und daran kannst du aber ganz viel diagnostisch feststellen.

00:23:38: Wenn dein Kind z.B.

00:23:39: die Zahlen vertauscht oder eine Zahl als mehr nennt, obwohl sie weniger ist als die Zahl vorher dann merkst du oh mein Kind hat da irgendein Verständnis ist er noch nicht ganz da und in dem Falle müsste es das Mengenverständnis sein.

00:23:53: Kommen wir zum Stellenwertverständnis In der Klasse eins nochmal schauen Zählt ein Kind hier die Zahlen bis zwanzig weiter?

00:24:00: oder überträgt es alles aus dem Zahlenraum bis zehn problemlos und weiß ist, dass die Eins in den Zahlen bis zwanzig also bis neunzehnt quasi das dieser Eins eine Zehn bedeutet.

00:24:13: Wie viele Zähner sind denn in einer drei Zehn?

00:24:17: Wie viel Zehn hat die drei Zehen?

00:24:19: Weiß dein Kind dann, dass es eine Zehen ist!

00:24:21: Das kannst du fragen.

00:24:23: Kann es die Zähnerübergänge oder rechnet es die zähne Übergänge durchgehend über Zählstrategien?

00:24:28: Ja, das ist auch ein sehr großer Hinweis dahingehend dass dein Kind hier das Stellenwertsystem nicht richtig anwendet weil es könnte sich auch leichter tun.

00:24:37: sieben plus acht muss man nicht weiterzählen.

00:24:40: Man kann sagen naja ich bündel auf der nächsten Szene auf ja sieben minus drei ist zehn und dann weiß Ich habe von da acht noch fünf die ich dazu machen muss und dann sind Es fünf zehn dass es auch nochmal geht, auch noch mal in Richtung Operationsverständnis.

00:24:55: Der kann dein Kind in Zehnerübergang erklären!

00:24:58: Gut, in der Klasse zwei schaust du beim Stellenwertverständnis nach dem Verständnis für zweistellige Zahlen.

00:25:04: Kann dein Kind zu jeder zweiställigen Zahl plus zehn rechnen ohne dass es weiterzählt oder ohne das es komische Strategien anwendet?

00:25:12: Manchmal rechnend.

00:25:13: die Kinder ergänzen auf den nächsten Zehner und gehen dann weiter und das zeigt auch da sie tatsächlich nicht zugehen nach einem System XY weil Sie gelernt haben aber Sie haben nicht verstanden wie unser Zehnersystem Stellenwertsystem richtig genutzt wird.

00:25:31: Dann schaust du auch in der zweiten Klasse nach den Zehnerübergängen!

00:25:35: Wie werden die gerechnet?

00:25:36: Was hat ein Kind da genau verstanden, zählt es vielleicht auch weiter?

00:25:41: oder hat es da irgendwelche komischen Rechentricks, die es angeht.

00:25:46: Die aber nicht wirklich beim richtigen Ergebnis rauskommen?

00:25:49: und das hängt natürlich ganz stark zusammen.

00:25:51: alles mit dem Operationsverständnis.

00:25:53: wenn ein kind kein Mengen Verständnis hat und keinen Stellenwertverständnis dann hat es in der Regel auch keine Operationsverständnis.

00:26:00: Was heißt das genau?

00:26:01: Es versteht ganz genau, was hier steht als Aufgabe.

00:26:05: es kann die Aufgabe lesen ist, kann die Aufgaben erklären und dem zufolge könnte ich es auch erklären, was genau eine Platzhalteraufgabe ist.

00:26:13: Was genau muss man tun wenn da eine Lücke ist ja sieben plus lücke ist gleich neun!

00:26:19: Was genau bedeutet das?

00:26:20: Kann dein Kind das lesen verstehen selbstständig rechnen ohne dass es deine Hilfe braucht in der zweiten Klasse ganz genauso.

00:26:28: Kann es so eine Aufgabe tatsächlich verstehen?

00:26:31: Da geht es auch darum, einen Zehnerübergang zu erklären.

00:26:37: Also Ergänzungsaufgaben zu erklären – zum Beispiel die Aufgabe, dass es mehr als ein Hundert ist.

00:26:43: Kann dein Kind hier ... ja!

00:26:46: sinnvoll und richtig vorgehen oder sagt es, naja irgendwie habe ich was verstanden bei meiner mamma oder meinem papa.

00:26:53: Ich muss immer auf den Zehner ergänzen also mache ich bei der drei noch sieben dazu um bei der fünf noch fünf also sieben-fünf.

00:27:00: sich fehlen bis zu ein hundert das natürlich nicht stimmt weil dein kind in dem moment den Stellenwechsel vergessen hat was wieder Themenbereich Stellenwertverständnis fällt.

00:27:11: Also da musst du ganz genau hinschauen, Platzhalteraufgaben sind typisch dafür dass Kinder kein Operationsverständnis zeigen und ganz oft diese Aufgaben auch erklärt bekommen müssen.

00:27:24: Dann geht es in der zweiten Klasse ja auch noch darum Multiplikationen und Division zu verstehen.

00:27:28: kann dein Kind genau erklären was eine Multiplifikations Aufgabe ist?

00:27:34: im Sinne von Erzähl eine Geschichte zu drei mal fünf.

00:27:38: Kann dein Kind eine Geschichte erzählen, ja oder nein?

00:27:41: Oder kann es auch erklären was ist da genau rechnet.

00:27:43: Wie ist das rechnet?

00:27:44: und dann siehst du auch nutzt ein kind strategieren wo die Multiplikationsreihen oder die Aufgaben miteinander in Verbindung stehen.

00:27:53: Wenn ich zum Beispiel eine Aufgabe rechnen muss wie sieben mal neun und ich weiß, dass sieben Mal zehn ist, ja?

00:28:00: Und ich rechne dann neun mal sieben als siebzig minus sieben.

00:28:05: Ich drehe es einfach um und rechner von der Zehn Mal Sieben aus und komme dann auf die Dreiundsechzig.

00:28:11: Das ist doch super!

00:28:13: So sollten die Kinder auch tatsächlich in der Lage sein, die Beziehungen der Zahlen untereinander zu erklären.

00:28:19: Ja, also ich rechne zum Beispiel ne Sechs mal drei über fünf Mal drei.

00:28:23: Fünfmal drei ist fünfzehn und dann weiß ich sechs mal drei ist achtzehn weil ich zur fünfzeh noch drei dazu rechnen muss.

00:28:28: wenn dein Kind sowas erklären kann dann hagen dran super is sicher!

00:28:32: Und die Division ist letztendlich einfach nur die Umkehraufgabe der Multiplikation.

00:28:37: Die sollte dein kind aus den Multiplifikationsreihen quasi ableiten und beherrschen.

00:28:42: da kann man nicht wirklich viel.

00:28:45: Ja, Verständnis kannst du da schon beim Kind etablieren indem du dein Kind eben mal Dinge verteilen und aufteilen lässt.

00:28:52: Und dann dein Kind herausfindet was ergibt das Ergebnis?

00:28:56: also zum Beispiel fünfzig Bonbons für zehn Leute.

00:29:00: und ich verteile an den Leuten und dann weiß sich jedes Kind oder zehn Kinder bekommt fünf Bonbons ja?

00:29:07: Also Das muss auch mal verstanden sein in der Handlung, aber letztendlich kann ich die Aufgaben nicht über irgendwelche Mengenvorstellungen lösen sondern nur über die Umkehraufgabe zur Multiplikation.

00:29:22: Alles andere würde ich würde ich auf die Seite stellen.

00:29:26: Das waren die wichtigsten Sachen, die dann Kind beherrschen sollte diese vier Grundrechnarten Aditionen, Subtraktionen, Multiplikation und Division.

00:29:35: da sind sie in der zweiten Klasse, in der ersten Klasse natürlich ohne Multiplrikation und division und in einem anderen Zahlenraum.

00:29:42: aber das sind die Dinge, die dein Kind beheirschen sollte wenn es in den nächsten Klassenstufe wechselt.

00:29:49: Und dann übst du bitte täglich zehn bis fünfzehn Minuten.

00:29:52: Und das bitte nicht von vorne und nicht alles, ja?

00:29:56: Noch mal!

00:29:57: Du schaust ganz genau.

00:29:58: wo steht es?

00:29:59: was hat es noch nicht verstanden?

00:30:00: welche Voraussetzung braucht es um das zu verstehen?

00:30:03: den Zehnerübergang zum Beispiel?

00:30:05: da braucht es muss es ein Stellenwert Verständnis erreicht haben erarbeitet haben.

00:30:10: Es muss auch ein Mengenverständnis erarbeitete haben dass die Voraussetzung für den Zehener Übergang weil das ist ja das Operationsverständnis Zähne, Übergang muss man verstehen wie das funktioniert.

00:30:22: Also nicht von vorne sondern von da wo dein Kind das Verständnis nicht mehr hat und nicht alles einfach wiederholen dass wäre auch für dein Kind langweilig, sondern immer nur so ganz klein bisschen rauspicken.

00:30:34: heute machen wir mal das Thema ein zwei Aufgaben.

00:30:37: morgen machen wir das Thema.

00:30:38: eins war Aufgaben und nicht jeden Tag einen Rechenmarantonen mit deinem Kind durchführen ja und immer ein Thema nach dem anderen.

00:30:46: also das heißt wenn der ein Thema gut verstanden hat, dann das nächste.

00:30:51: beim Wiederholen oder beim nochmal Durcharbeiten angehen.

00:30:54: Also nicht die Themen mischen, die noch nicht von deinem Kind komplett verstanden und erarbeitet sind.

00:31:00: Das ist dann schwierig wenn du jetzt heute zum Beispiel Multiplikation übst weil da noch Reste sind, die dein Kind noch nicht ganz drauf hat und am nächsten Tag aber dann Ergänzungen auf ein Hundert übst.

00:31:11: ja das würde ich jetzt nicht so tun sondern ich würde sagen wir bearbeiten einen Thema und schauen was wir mit diesem Thema anstellen können dieses Thema dann wiederum die Grundlagen von diesem Thema für ein anderes Thema sind.

00:31:26: Also wofür brauchst du dieses Thema?

00:31:28: Dann im nächsten Zahlenraum zum Beispiel, also beim Multiplikation ist es ja klar da wird in der dritten Klasse mit großen Zahlen geübt, also da werden dann Aufgaben wie zb drei mal fünfzig oder dreimal vierzig irgendwann gerechnet und deshalb braucht dein Kind natürlich die Grundlage des kleinen einmal eins.

00:31:47: Okay, also nochmal ich wiederhole das und dann eben genau das üben, nämlich die Voraussetzungen zuerst, die gebraucht werden.

00:32:04: Und dann das Thema dass deinem Kind noch fehlt also zum Beispiel viele älter machenden Fehler und üben die Multiplikation auswendig habe vorhin schon gesagt Das Auswändig lernen hat wirklich ein Pferdefuß muss ich so sagen weil durch das auswendige Lernen eben ganz viel mehr aufhören kann vielleicht nicht verstanden wird.

00:32:21: Und wenn dein Kind eben auswendig lernt und es dann zum Beispiel die Division machen soll, mit Rest können sie ganz oft diese Zahlen nicht abrufen oder ausrechnen weil sie nicht in der Reihe

00:32:33: sind.".

00:32:34: Deshalb solltest du überhaupt erst Multiplikation immer auch in Verbindung üben mit den anderen Reihen.

00:32:41: Das heißt, eine Multipliktionsaufgabe steht immer in Verbindung mit anderen Multiplizkationsaufgaben und was ganz sicher auch ne Voraussetzung ist dass Du die Zehnerübergänge übst mit deinem Kind.

00:32:52: Denn die Zehenerübergänge braucht ein Kind zum Beispiel bei vier mal acht.

00:32:55: Wenn ich verdoppeln will von zwei Mal Acht auf vier mal Acht muss Ich ja wissen.

00:32:59: zweimal acht ist acht plus acht muss ich entweder rechnen oder auswendig können, acht plus acht ist sechzehn.

00:33:05: Jetzt muss ich wiederrechnen.

00:33:07: Wenn ich sechszehn plus sechszehnt rechne, brauche ich ja die zweistellige Zehnerüberschreibung.

00:33:12: also das musst du gewährleisten auch bei minus die einställige Zehenerunterschreibungen, also siebzig-sieben damit dein Kind von zehn mal sieben ist siebzig und neunmal sieben es siebziech minus sieben rechnet kann.

00:33:27: Also Du startest, du schaust, hat ein Kinder Mengenverständnis in dem Zahlenraum wo es arbeiten soll.

00:33:33: Also was das können soll nach den Ferien ja oder nein?

00:33:36: Wenn's kein Mengenverständnis hat fängst du da an!

00:33:39: Du löst die Zählstrategien ab, du übst über Vergleiche und zerlegen.

00:33:43: dann hat dein Kind bestenfalls wenn du mit Würfelbildern übst sowieso keine Zählestrategie mehr wenn es dann wieder in die Schule kommt und kann schlüssig und flüssig sich bewegen Wenn du das Stellenwertverständnis nachzuüben hast, dann würde ich die Mengen und Zahlen bis zu zwanzigend einhundert üben.

00:34:02: Noch mal schauen was genau ist denn dreiundvierzig?

00:34:05: Da kannst du zum Beispiel auch mal eine Tüte Bonbon mit deinem Kind aufmachen und sagen so pass auf!

00:34:10: Was denkst du wie viel sind

00:34:11: das?!

00:34:12: Und wir schauen jetzt mal wie findest du denn heraus wie viele Bonbons in der Tüde sind?

00:34:18: es steht ja meistens nicht die Stückzahl drauf sondern die Krammzahl Und dann kann ein Kind hier nochmal Zähner bündeln, üben und auch mal genau sehen.

00:34:26: Aha!

00:34:26: Das sind die Zähne.

00:34:27: so viel zähner und soviel einer habe ich beim Würfelhaus.

00:34:30: machen wir das ganz klar mit der Geschichte, mit dem Wechsel und mit den mit den strukturierten Zähnen.

00:34:35: da felsen Kinder natürlich total leicht über die Geschichte den Stellenwert zu verstehen.

00:34:40: Natürlich dann auch den Zähnaubergang.

00:34:42: Und dann kommt das Operationsverständnis der Verstehe wie Zähnarübergänge funktionieren ja Wie Mal und geteilt welche verbinden die untereinander haben, die Reihen untereinander.

00:34:54: Und das muss du dann begründet sich auf dem Mengenverständnis und dem Stellenweltverständnis.

00:35:00: Immer schauen, dass dein Kind auch die Aufgabe lesen kann!

00:35:03: Was genau bedeutet das?

00:35:06: Zusätzlich zu all diesen Tipps, die ich dir jetzt gegeben habe.

00:35:09: Wenn du in den Ferien ein bisschen mehr Spaß reinbringen willst ins Matheüben und auch etwas mehr Lebenspraxis und Erfahrungen und Erlebnisse ja dann schau dass du alle Übungsanlässe Die dein Kind vielleicht nachholen oder vertiefen soll Den Urlaub mit rein nehmst.

00:35:27: Ja also es gibt ganz viele Dinge im urlaub wo das ganze noch mal vertieft und neu besprochen werden kann oder die Themen einfach noch mal auftauchen im Alltag, nämlich zum Beispiel schon allein die Fahrt in den Urlaubsort.

00:35:43: Da kann dein Kind unterwegs die Kilometerstände ablesen es kann sehen wie schnell sich das Ganze dreht wie schnell das Auto fährt oder wie lange es braucht um einen Kilometer zu fahren.

00:35:53: ja und dann auch natürlich mit der Zeit in Verbindung bringen wie lange sind wir unterwegs?

00:35:57: Wie viele Kilometer bist du denn im Durchschnitt gefahren?

00:36:00: oder nicht durchschnitt sondern auch wie schnell bist du im Durchsschnitt gefahrn?

00:36:05: Kilometer haben wir denn in der Zeit hinter uns gebracht.

00:36:08: Wie viele Kilometer sind es ja noch bis zum Urlaubsort?

00:36:11: Auch wenn dein Kind das mit den Kilometern vielleicht noch gar nicht gelernt hat, weil es erst in der zweiten Klasse ist dann kannst du das trotzdem sehr gut nutzen um schon ein bisschen vor voran zu arbeiten.

00:36:22: und so schauen kennst du dich schon ein bißchen aus mit den kilometern.

00:36:26: im urlaub kann man dann natürlich auch mal einen kilometer am strand entlang laufen oder in dem dorf oder in einem ort wo man es zu sagen okay wir starten jetzt mal hier Ja und wir schauen mal, wie zählmal, wie viele Schritte wir machen.

00:36:38: Und wenn wir ein Kilometer haben dann feiern wir das weil die einen Kilometer gelaufen sind.

00:36:43: Dann siehst du wie lang hast Du den Gebrauch für einen Kilometern zu laufen?

00:36:46: Wie lange haben wir denn mit dem Auto gebraucht?

00:36:48: Wie schnell sind wir gefahren

00:36:49: usw.?

00:36:50: Du kannst Uhrzeiten besprechen!

00:36:52: Wann sind wir losgefahren?

00:36:53: wann sind wir angekommen?

00:36:55: Wann haben wir Pause gemacht?

00:36:56: ja?!

00:36:57: Also das alles was in den Ferien alle so anfällt kannst du alles natürlich nutzen.

00:37:02: und wenn du es noch ein bisschen gründlicher machen möchtest mit deinem Kind dann könnt ihr zum Beispiel ein Tagebuch führen und alle Daten eintragen.

00:37:12: Wo waren wir an welchem Tag?

00:37:13: Eine Liste erstellen, Tabelle – wo waren wir in dem Tag?

00:37:17: Was haben wir vielleicht auch ausgegeben?

00:37:18: Wo sind wir essen gegangen?

00:37:19: Was hat es gekostet?

00:37:21: Auch mit Geld kann man sehr viel anfangen im Urlaub.

00:37:25: Man kann z.B.

00:37:26: eine Kindeverantwortung übertragen für das Urlaubsgeld zu verwalten.

00:37:32: Zum Beispiel eine Reisekasse zum Essen gehen oder eine Reisekasse zum Einkaufen gehen.

00:37:39: Und dann dem Kind sagen, du hebst immer alle Belege auf und dann dokumentierst du das in deinem Reisekassenbuch was wir alles für die Reise gebraucht haben.

00:37:50: Am Ende machen wir mal Kassens Sturz.

00:37:52: entweder es gibt vorab einen Betrag X der in der Reisenkasse drin ist und ein Kind muss immer ausrechnen wie viel ist er noch übrig?

00:38:00: oder man rechnet zum Schluss einfach mal zusammen wieviel Geld haben wir denn ausgegeben im Urlaub?

00:38:06: Oder man kann die Fahrt zum Flug mit Planen.

00:38:08: Ja, also es gibt ganz viele Möglichkeiten.

00:38:11: hier fallen ganz sicher noch sehr viele ein.

00:38:13: Also wenn du so vorgehst dann wir die Uhr Übungszeit in den Ferien einfach sinnvoll genutzt und er spaßt euch auch große Übungsmaratons.

00:38:21: Vergesst aber nicht dass die Themen die die Schule verlangen, das Rechnen von Aufgaben natürlich immer ein Stück weit im Vordergrund stehen sollte weil dein Kind soll nach dem Ferien diese Aufgaben in der Schule bewältigen können.

00:38:36: Denk auch daran, eure Erfolge zu feiern.

00:38:39: Auch die Kleinen nicht immer nur die Riesenschritte sondern wenn ein Kind jetzt endlich mal einen Zehnerübergang verstanden hat auf der Handlungsebene zum Beispiel über Wirflaus geht es sehr schnell dann kannst du das feiern und sagen hey heute genehmen wir uns irgendwas ganz besonderes im Urlaub oder wir legen uns eine Stunde gemeinsam an den Strand was wir sonst nicht gemacht hätten oder was auch immer um das zu feieren.

00:39:03: Das ist sehr wichtig für die Kinder, dass sie auch wissen da stehe ich jetzt und das habe ich jetzt gelernt.

00:39:08: Auch im Urlaub kann ich weiter lernen und das macht ja auch Spaß weil ich erreiche mein Ziel wenn du mit deinem Kind jetzt ganz viel in den Ferien aufzuholen hast Wenn du das Gefühl hast Mensch Ich hab mir das jetzt alles angeschaut Und ich merke Mein Kind geht mit sehr unsicheren Grundlagen In der nächsten Klassenstufe!

00:39:26: Ich habe so einen Ordner mitbekommen von der Lehrkraft damit meine Kinder in den Fähren alles aufarbeiten können.

00:39:33: überfordert fühlst damit.

00:39:34: Dann lade ich dich ganz herzlich ein bei meinem kostenlosen Live Workshop dabei zu sein, den halte ich immer Dienstags abends um zwanzig Uhr und hier gehen wir gemeinsam den ersten Schritt damit der Herbst für dich und dein Kind einfach leichter starten kann.

00:39:50: Damit du sicherer bist dass dein kind auch alles wirklich kann und erreicht hat was es braucht um die nächste Klassenstufe gutzumeistern!

00:39:59: Ich freue mich auf Dich.

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