Der beste Weg, damit dein Kind das 1x1 versteht.
Shownotes
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▬▬▬ DARUM GEHT'S IN DIESER FOLGE ▬▬▬
In dieser Folge zeige ich dir, warum reines Auswendiglernen beim 1x1 bei vielen Kindern scheitert, woran du erkennst, wo dein Kind gerade steht, und welcher Weg wirklich nachhaltig ist.
Dein Kind kennt 7 mal 5, aber bei 7 mal 8 kommt nichts oder ein falsches Ergebnis, von dem es fest überzeugt ist? Dann fehlt nicht die Übung, sondern das Verständnis dafür, was Multiplikation überhaupt bedeutet. Ich zeige dir, warum die Malreihen früher einfach auswendig gelernt wurden und was sich daran geändert hat, warum Kinder bei den Punktebildern aussteigen, welche Ebene im Unterricht fast immer fehlt, und wie du mit Handlung, Bild und Strategie dafür sorgst, dass dein Kind jedes Ergebnis jederzeit selbst nachrechnen kann. Am Ende weißt du, worauf du achten musst, statt mit deinem Kind stur weiter auswendig zu lernen.
▬▬▬ KAPITEL ▬▬▬
00:00 Einleitung
01:15 Wie das 1x1 früher gelehrt wurde
03:33 Bilder und Geschichten im Unterricht
05:33 Warum Kinder beim 1x1 aussteigen
09:30 Die Handlungsebene, die meist fehlt
11:44 Wenn nur noch Auswendiglernen bleibt
15:58 Was dein Kind wirklich braucht
18:56 Üben in vier Ebenen
▬▬▬ ÜBER CHRISTINE ▬▬▬
Ich bin Christine Strauß-Ehret, ehemalige Förder- und Grundschullehrerin mit über 20 Jahren Erfahrung und Gründerin von Würfelhaus. Ich begleite dich mit nützlichen Tipps und Infos durch die Grundschule, damit du gute Entscheidungen zum Wohle deines Kindes treffen kannst.
Mein Ansatz: Zählen ist nicht Rechnen. Kinder, die in Mathe hängen bleiben, haben meist kein Übungs-, sondern ein Verständnisproblem an der Wurzel: das Mengenverständnis. Genau da setze ich an. Diesen Weg bin ich schon mit über 2.000 Familien und mehr als 10.000 Eltern im Workshop gegangen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Siebenmal fünf ist fünfunddreißig.
00:00:02: Lisa ist stolz, sie kennen das Ergebnis auswendig aber frage ich Nina nach einer etwas schwierigeren Aufgabe zum Beispiel sieben mal acht dann muss sie doch lange überlegen und am Ende kommt entweder keine Lösung oder sie sagt ein falsches Ergebnis von welchem sie aber sehr überzeugt ist dass es richtig ist was jetzt nochmal die achte Reihe auswändig üben oder nur die einzelne Aufgabe sieben Mal Acht wiederholen und auswendig lernen?
00:00:29: Viele Kinder sind in einer ähnlichen Situation wie Lina.
00:00:32: Sie beherrschen von den hundertmalreichen Sätzchen einige auswändig, die anderen Ergebnisse werden geraten oder müssen weitergeübt werden bis es den Kindern zu den Ohren rauskommt.
00:00:43: Noch viel zu häufig höre ich von Eltern- und Lehrkräften Die Malreihen müssen auswendlich gelernt werden Mehr nicht!
00:00:49: Da geht kein Weg dran vorbei.
00:00:51: Nein Wirklich Nicht.
00:00:53: heutige Lehrwerke und auch Lehrkräfte, die sich mit diesem Thema wirklich auseinandersetzen sehen das anders.
00:00:59: Und ich auch!
00:01:00: In diesem Video zeige ich dir die Schwachstellen des Ausländig-Lernens bei der Multiplikation auf.
00:01:04: Ich zeige dir aber auch welche Alternative deutlich nachhaltiger ist und vor allem Kindern mit Matheproblemen helfen kann, dass einmal eins zu meistern.
00:01:15: Gehen wir zuerst der Frage nach wie das einmal eins früher gelehrt wurde?
00:01:19: Und was sich heute verändert hat?
00:01:21: Früher war es einmal eins, die Multiplikation eigentlich nur auswendig zu lernen.
00:01:26: So wie das heute auch noch bei vielen Lehrkräften vertreten wird.
00:01:29: Also früher stand das Auswendiglernen im Vordergrund.
00:01:32: Die Malreihen wurden dann durch Führerscheine oder durch sonstige ständiges Üben jeden Tag abhören quasi geübt.
00:01:41: eine Reihe nach der anderen wurde eingeführt und dann Wie gesagt August bis die Kinder alles auswendigt konnten.
00:01:46: Das Verständnis für diese Aufgaben war gar nicht wichtig.
00:01:51: Ist es aber heute?
00:01:52: Und das ist der Unterschied, denn wir sehen heute auch in den Lehrwerken ein Umdenken schon seit einigen Jahren.
00:01:58: Jetzt geht es mehr ums Verständnis und um die Strategien, die hinter den Mahlaufgaben stehen, hinter den Multiplikationsaufgaben.
00:02:06: Wir sehen also eher Hilfestellungen wie Punktefelder oder Kinderlernen über Kernaufgabe.
00:02:13: Die Einordnung dessen ist ganz einfach Denn es ist keine Modeerscheinung, sondern es ist didaktisch begründet.
00:02:21: Und es entlastet die Eltern, sie müssen die Schulmethode nicht selbst können um den Kindern zu helfen.
00:02:27: Das heißt also über diese Kernaufgaben aber auch über diese Bilddarstellungen soll es den Eltern erleichtert werden mit den Kindern die Multiplikation zu üben und das soll natürlich ein besseres Verständnis beim Kind erreicht werden.
00:02:39: Die heutige Vermittlung setzt also auf mehr Verständnissen was ich erstens mal gut finde ich nämlich auch.
00:02:45: Aber da die meisten Lehrkräften in ihrer Schulzeit die Malreihen selbst auswendig lernen mussten gehen Sie einfach davon aus, dass nach dem Verständnis eben kein Weg am Auswendiglernen vorbeigeht.
00:02:57: Also es wird dann abgehört jeden Tag wie früher!
00:03:00: Es werden tägliche Tests gemacht ja?
00:03:02: Es werden Lieder dazu entwickelt oder gesungen oder ist ein Malführerschein durchgeführt.
00:03:08: Das Verständnissen was vorher gefordert ist also nur in kleines Intermezzo zur Einführung und Dann kommen bei diesem Verständnis natürlich Bilder und Geschichten zum Einsatz.
00:03:20: Wie gesagt, nur ganz wenig dosiert eingesetzt so dass die Lehrkraft weiß okay das habe ich gemacht abgehakt.
00:03:25: jetzt gehen wir zum auswendig lernen.
00:03:27: beide meisten Lehrkräfte nicht bei allen.
00:03:29: So hier kommt wie gesagt beim verständnis Bilder und geschichten zum einsatz.
00:03:33: zb meistens welcher Die Multiplikation, die Einführung in die Osterzeit.
00:03:39: Weil es in der zweiten Klasse zum Halbjahr eingeführt wird und dann entweder kurz vor Ostern oder kurz nach Ostern.
00:03:45: Und das nutzt man natürlich.
00:03:46: und da gibt's so Geschichten oder Bildern.
00:03:47: wie z.B.
00:03:49: Zu Ostern findet Laura in einem Köpchen, in einem Oster-Eierkörbchen drei Ostereiern.
00:03:54: Einmal drei Eier, einmal drei ist gleich drei.
00:03:57: Sie findet zwei Köpchens jeweils mit drei Eiern also drei plus drei gleich sechs zweimal drei, gleich sechs.
00:04:05: Also so wird dann weiter gemacht bis quasi die Laura nicht nur ein Körbchen findet sondern zehn Körpchen und in jedem Körbbchen sind die drei Oster-Eier drin also zehn mal drei.
00:04:15: Drei plus drei, plus drei... Oh mein Gott!
00:04:21: Dann kennst du vielleicht auch das Ding dass es so Darstellungen gibt wie zum Beispiel ein Bäckerbackbrötchen auf seinem Backblech liegen drei Reihen mit jeweils vier Brötchen jedes Mal vier Brötchen, drei mal vier gleich zwölf.
00:04:36: Also vier plus vier plus Vier.
00:04:40: Ich sage das bewusst mit der Addition, weil es natürlich klar ist man kann da so ausrechnen.
00:04:44: Man kann quasi vier plus vier plus four rechnen!
00:04:47: Ist ja möglich und es ist eigentlich eine verkürzte Addition.
00:04:51: Ja?
00:04:51: Und die Abstraktion davon von diesen Brötchen sind dann diese Punktefelde.
00:04:56: Wie kennst du wahrscheinlich dass Kinder dann einige Bilddarstellungen wo einfach nur Punkte sind also keine Brötche mehr sondern Punkte im Reihen immer die gleiche Anzahl in jeder Reihe.
00:05:07: Und für viele Kinder sind diese Erklärungen auch ausreichend, das will ich hier gerne betonen ist nicht so dass nicht alle Kinder verstehen um was es da geht.
00:05:16: Viele Kinder können ja auch schon die Multiplikation ein gutes mathematisches Verständnis durchschauen sofort was die Lehrkraft hier erklären will.
00:05:25: Also sie haben entweder bereits verstanden was die Multiplication ist oder sie verstehen dann durch die Beschäftigung mit diesen Bildern und der Einführung der Lehrkraft eine Handlung Also, die eigentlich zum Verständnis gehört gibt es meist seitens der Schule.
00:05:38: Nicht weil sie natürlich auch wieder im Unterricht schwierig durchzuführen ist.
00:05:42: ja Es wäre natürlich gut man würde es den Kindern die das nicht so gut verstehen angedeihen lassen dass Sie eine Handlung durchführen.
00:05:48: nur muss die handlung Natürlich auch dazu führen dass sich das Kind am ende auch Die ganze das ganze thema versteht.
00:05:55: also einige Kinder profitieren eben dann von dieser Einführung die nicht überhandlung gemacht wird sondern über bilddarstellungen.
00:06:03: die profitieren dann nicht und steigen dann aus verschiedenen Gründen beiden Bildern schon aus.
00:06:09: Die Gründe dafür können sein, erstens das Kind hat eben schon vorher mit Zeltstrategien gearbeitet.
00:06:18: Es hat also quasi die Multiplikation dann für sich so, sich ausgedacht oder erarbeitet weil es ja auch so auswendig gelernt wird.
00:06:26: Die Laura hat fünf Körbchen gefunden.
00:06:28: in jedem Körbschen sind drei Eier und dann weiß das Kind fünf mal drei.
00:06:32: Also drei plus drei, plus drei bis drei genau!
00:06:37: Die Addition, drei plus drei, die kann das Kind ja dann rechnen.
00:06:42: Entweder es rechnet die Einzelnen aus und zählt alles an den Fingern aus oder es zählt die Ergebnisse hoch.
00:06:48: Das sind die Strategien, die ganz oft bei den Kindern dann so irgendwie funktionieren.
00:06:53: Dazu muss man natürlich sehr gut die Ergebnisse.
00:06:56: auswendig lernen können setzt also voraus dass Kind kann auswendigt lernen was auch nicht viele gut können.
00:07:02: Es gibt Kinder die können nicht gut auswendigen lernen weil ist natürlich einen enormen Arbeitsspeich und lang sein Gedächtnis erfordert.
00:07:08: Also der Grund dafür kann also sein, dass das Kind eben Also der Grund dafür, dass das Kind nicht von der Einführung der Lehrkraft profitiert kann sein.
00:07:17: Dass eben die Multiplikation nur über diese Punkte... Die Bilder werden dann quasi ausgezählt und die ganzen Aufgaben werden über die Aditionsaufgaben ausgerechnet weil die hat ja das Kind irgendwie vielleicht verstanden.
00:07:29: Daher kommt auch, dass wir die Kinder fragen wie so ist es normal?
00:07:33: Was soll mir da doch eine Plus-Aufgabe oder wieso ist plus nicht mal?
00:07:37: und so weiter?
00:07:37: also Sie differenzieren quasi zwischen der Multiplikationsaufgabe und der Auditionsaufgaben.
00:07:43: Die Verbindung wird nicht gesehen, nur als Strategie.
00:07:46: Aha!
00:07:47: So kann ich das ausrechnen aber nicht was wie hängt das zusammen?
00:07:50: Dann kann natürlich eine Möglichkeit sein dass das Kind nicht verstanden hat über die Einführung der Lehrkräfte oder der Lehrkraft.
00:07:57: war es das bedeutet die Multipliktion.
00:08:00: Kann sein daran liegen das eben bei den Bildern.
00:08:03: auch schon.
00:08:03: der Fokus auf dem Ausrechnend liegt ja.
00:08:06: Das heißt also hier werden nicht nur Bilder gezeigt, die das Kind jetzt mal erkennen soll und rausfinden soll was hier Thema ist.
00:08:13: Sondern es steht da gleich die Multiplikationsaufgabe und ist gleich!
00:08:19: Also das Kind soll gleich ausrechnen Und das stresst viele Kinder und führt natürlich auch wieder zu Abzeltstrategien, weil wenn da steht gleich muss herausfinden was wieviele das sind.
00:08:28: Dann weiß es Kind nur, wie finde ich heraus?
00:08:30: Wie viele was ist?
00:08:32: Indem ich alles auszähle, was da ist!
00:08:34: Also zählt das Kind fleißig alle Reihen aus und zählt halt eben in der Reihe.
00:08:40: Das heißt, wenn ich Bilder Darstellungen nutze zur Einführung der Multiplikation dann darf Den Fokus nicht aufs Ausrechnen legen, sondern ich muss den Fokus auf das Verständnis von diesem Bild legen.
00:08:53: Dass das Kind erst mal sieht... Aha!
00:08:55: Was sehe ich denn auf dem Bild?
00:08:56: Es sind vier Reihen.
00:08:58: Sieht das das Kind?
00:08:59: Das der Bäcker da vier rein hat oder dass die des Punktebild hier vier reihen hat.
00:09:03: Kennt das Kind überhaupt den Begriff Reihen?
00:09:06: Ja weiß es, dass das Ding hier so ein Ding hier Reihe bedeutet ja und dann kann es ermitteln wie viele in jeder Reihe sind und zieht es dann in Zusammenhang ist in so viele Reihen und das zusammen gibt, zum Beispiel eine Aufgabe wie drei mal vier oder vier mal sechs oder neun mal acht.
00:09:24: Ja?
00:09:26: So.
00:09:26: also das ist die Erklärung dafür.
00:09:28: und dann gibt es noch eine andere Erklärungen.
00:09:30: Die Bilddarstellung überspringt ja eine Ebene und dass ist die Handlungsebene.
00:09:35: Das sollte man nicht überspringen.
00:09:36: aber ich freue mich schon erklärt die Handlungen klärt das Thema.
00:09:39: Also was ist die handlung jetzt für diese Diese Operation?
00:09:45: Multiplikation ist eben die wiederholte Aktion.
00:09:49: Zum Beispiel geht drei Mal in die Küche, holt jedes mal fünf Löffel oder fünf Bombons aus der Kiste oder aus der Tüte oder hole immer keine Ahnung.
00:09:59: irgendwas.
00:10:00: also die wiederholt Aktion oder hier hast du drei Tüten.
00:10:04: wir wollen unser Brotzeit packen fürs Picnic wenn wir jetzt gleich weggehen und jeder bekommt von uns ein Brötchen oder jeder bekommt von uns zwei Äpfel in die Tüte.
00:10:14: Also hier ist eine wiederholende Aktion erforderlich, damit das Kind versteht was wichtig ist es immer das gleiche ich habe nicht in einer Tüter einen Apfel und anderen Tüten drei sondern ich hab in jeder Tütre zwei Äpfel.
00:10:25: und dass auch die Wiederholung sich in dem Wort jedes Mal oder immer wieder widerspiegelt.
00:10:31: Das heißt das Kind soll auch diese Wörter kennenlernen.
00:10:35: Ich habe so viel Jedes Mal, also es sind so viele Tüten da.
00:10:39: Drei Tüden aber jede Tüte in jeder Töte sind zwei Äpfel.
00:10:43: Jedes mal wenn ich ins Schwimmbad gehe bezahle ich fünf Euro Eintritt.
00:10:47: Ich gehe siebenmal im Schwimbad jedes Mal habe ich fünf euro bezahlt.
00:10:52: Also diese Handlung dass das Kind einen Bezug bekommt zu dieser verkürzenden Verkürzen Darstellungen über die Multiplikation.
00:11:02: Ich habe eine Addition, ich kann das auch über Additionen ausrechnen aber natürlich auch andere Möglichkeiten mir zu nutzumachen, andere Strategien Die mich schneller zum Ergebnis bringen, als wenn ich jetzt eine Aufgabe wie sieben mal acht über acht plus acht plus eight und so weiter ausrechnen.
00:11:21: Das ist natürlich keine gute Lösungsstrategie!
00:11:24: Also wenn dann in der Schule die Bilder weg sind, bleiben nur noch die planken Malaufgaben oder Multiplikationsaufgabe.
00:11:31: Dann kommen natürlich noch die Divisionsaufgaben, aber diese begründen sich ja auf den Mahlaufgaben.
00:11:35: Das heißt, die Multiplikation muss verstanden und gekonnt werden damit man überhaupt die Divitionsaufgabe lösen kann.
00:11:41: Also nochmal wenn die Bilder weg sind dann bleiben die Mahlaufgaben.
00:11:44: also die nächste Chance fürs Kind um überhaupt in der Klasse mitzukommen ist da natürlich nur das Auswendiglernen Ohne Verständnis, weil das fehlt ja.
00:11:52: Also was machen die Kinder?
00:11:53: Sie lernen auswendig und das führt dazu dass sie überhaupt nicht wissen, was dreimal fünf ganz genau bedeutet!
00:11:59: Sie können keine Geschichte dazu erzählen, sie können auch kein Bild dazu malen, sie kann auch nicht in einer Sachaufgabe erkennen, dass das eine Multiplikationsaufgab ist.
00:12:09: Und jetzt kommen noch andere Punkte dazu.
00:12:11: wenn das Auswändiglernen im Vordergrund steht dann sind Kinder die eben nicht auswendlich lernen können eindeutig die Loser Eindeutig.
00:12:21: Ja, warum?
00:12:22: Was mache ich jetzt wenn ich nicht auswendig lernen kann?
00:12:25: Wo rauf greife ich hier zurück?
00:12:27: Dann ist natürlich das Merkgedächtnis stark gefordert oder sogar überfordert bei so vielen Merksetzchen und das bedingt dass manche mal rein können dann irgendwie noch im Kopf Platz finden.
00:12:41: ja zum Beispiel die einmal die zweimal die zehnmal um die fünf Mal die passen oft noch ein weil sie auch einfach sind.
00:12:47: Fünfer ist schon ein bisschen schwieriger, aber das kriegen die Kinder auch noch irgendwie hin.
00:12:50: Wieso ein Gedicht, das auswendig zu lernen?
00:12:53: Aber dann kommen ja die Dreier, die Vierer, die Sechs oder sieben oder acht oder neun... Oh mein Gott!
00:12:57: Was laufen
00:12:58: Reihen?!
00:12:59: Das heißt also, die schwierigen Reihen haben oft keinen Platz mehr im Kopf weil dann die Ergebnisse auch nicht mehr fürs Kind.
00:13:05: Ja, die sind nicht mehr nachvollziehbar Also sind auch schwierig bildlich darzustellen.
00:13:10: Ja, also vier Fünfer?
00:13:12: Vier mal fünf kann ich mir ja noch vorstellen und ich könnte die ja zusammenschieben zu zwei Mal fünf ist zehn und nochmal zweimal fünf ist auch zehn, also zusammen zwanzig.
00:13:20: Das heißt also hier beginnt es für das Kind schwierig zu werden wenn Wenn es nicht über eine Kompetenz verfügt gut auswendig zu lernen Da.
00:13:32: deshalb greifen die Eltern nach Strohhalmen wie Lieder und Gedichte, in denen das einmal einst dann auswendig gelernt werden kann.
00:13:40: Nur jetzt überleg mal!
00:13:42: Wenn das ein Lied ist wo es natürlich dann immer wieder kommt mit den Aufgaben.
00:13:47: was muss dein Kind tun wenn es eine Aufgabe sieht in der Schule oder wenn auf dem Plattenaufgabe steht es muss ja den ganzen Liedtext irgendwie von vorne singen oder es weiß jetzt ganz genau.
00:13:57: ah das war an der Stelle zum Beispiel.
00:14:00: Das ist auch sage ich mein schwierig.
00:14:02: also finde ich auch ne Überforderung klar Welche Kind vielleicht leichter, weil es über Melodie geht und über Reim.
00:14:10: Aber ich wage zu bezweifeln dass das tragfähig ist.
00:14:13: aber ich lass mich auch eines besseren belehren.
00:14:15: Ich persönlich hab's nie eingesetzt in der Schule Weil ich eben auf Verständnissetze.
00:14:19: dein Kind soll also die Kinder die ich betreut habe Die sollen verstehen was genau Multiplikation bedeutet Und dann sollen sie logischerweise auch Dann diese Aufgaben sich errechnen können.
00:14:31: Wie das geht?
00:14:32: Dazu komme ich gleich noch.
00:14:33: Jetzt gibt es noch eine Schwierigkeit, nämlich außer den schwierigen Reihen die dann sechs, sieben und acht sind meistens schwierigsten Reihen Es ist auch so dass viele Schulen gleichzeitig die Division einführen.
00:14:44: Das heißt wenn das Kind keine mal Aufgaben ausfindig lernen kann weil es diesen Platz im Kopf nicht hat sag' ich mal Dann kann es das Teil ja auch nicht beherrschen Und das funktioniert dann auch nicht.
00:14:58: Ich muss die Mahlsätze können, ich muss die Malaufgaben rechnen können oder auswendig können.
00:15:02: Ja aber mit Verständnis damit ich die Divisionsaufgabe ausrechnen kann.
00:15:08: So und jetzt kommt ein Punkt wenn nämlich das Verständnis für die Multiplikation fehlt Und dass alles nur auswendigt gelernt wird Wenn es wirklich auch funktioniert Dass das Kind auswendige lernt und kann dann seine Aufgaben ja Dann kriegt es ein Problem bei division mit rest weil wenn das verständnis dafür fehlt wie diese Sättchen da entstehen und was die genau bedeuten, dann kann das Kind die Divisionsaufgabe mit Rest nicht lösen.
00:15:33: Weil diese Zahlen ja nicht in den Reihen vorkommen!
00:15:36: Wie soll es denn wissen?
00:15:37: Was hat es zu
00:15:38: bedeuten?!
00:15:39: Jetzt ist siebenzwanzig geteilt durch sechs.
00:15:43: Ich kenne ja nur die Sechs zwölf achtzehn vierundzwanziger.
00:15:47: Wo sind denn die sieben zwanzig?
00:15:48: Die ist nicht da.
00:15:48: Die nächste Zahl ist dreißig also kann ich die Aufgabe nicht löse.
00:15:52: Dass sich aber hier ein Rest bilden kann muss dann auch das Kind verstehen.
00:15:58: Also stellt sich natürlich jetzt die Frage, wie lernt dein Kind das Deiner einmal?
00:16:03: eins am Einfachsten aber auch nachhaltig?
00:16:06: Das ist die große Frage.
00:16:07: Wenn also das Auswendig lernen nur dass Ende der ganzen Strategie ist in dem das Kind richtig versteht, richtig übt und am Ende durch das viele Üben natürlich vieler Mal-Setzchen auswändig kann durchaus immer in der Lage ist, jedes Ergebnis nochmal nachzurechnen.
00:16:24: Wenn du das möchtest dann musst du sicherstellen dass dein Kind verschiedene Dinge kann die es braucht um die Multiplikation zu beherrschen.
00:16:32: also das wäre zuallererst mal der Zahnraum ist ein hundert den muss dein Kind beherrschten weil die Zahlen mit denen es da ja rechnet bei der Multipliktion beim kleinen einmal eins die befinden sie an diesem zahlraum.
00:16:45: zwei Mal sechs ist zwölf Sechs bis sechs, also vier mal sechs ist vierundzwanzig.
00:16:49: Bin ich schon im Zahlenraum über zwanzig?
00:16:52: Also das heißt ein Kind muss den Zahlenraum bis ein hundert beherrschen.
00:16:55: es muss wissen was die Zahlen bedeuten.
00:16:57: Was bedeutet einer Einen ein, das muss das Kind wissen und es braucht also einen Mengenverständnis.
00:17:06: Und es muss damit rechnen können weil es ja später bei den Strategien auch Ableitungen kennenlernen soll.
00:17:12: Also wenn ich von der sagen wir mal neun Mal sieben Wenn ich weiß dass zehn Mal siebensiebzig ist Ja dann brauche ich auch eine Ableitung kann sagen Neunmal sieben ist siebzig minus sieben.
00:17:24: Ich brauche also nicht nur das Rechnen im Zahnraum zu unterzundern, auch das Rechner mit Szena-Übergang in diesem Fall.
00:17:31: Wer ist jetzt die einstelligen Seneübergang beim Minus?
00:17:35: Viele sehen diesen Senerübergangen nicht weil es herklappte Senerzahlen sind.
00:17:39: aber ich muss doch... wenn ich siebzig habe und ich will jetzt sieben wegnehmen dann muss sich einen Sener auflösen!
00:17:45: Das ist für mich eine Senerunterscheidung.
00:17:48: Also oder Zehnerüberschreitung wird ja herkömmlich alles genannt, was quasi damit zu tun hat bei Plus und bei Minus.
00:17:54: Das Kind sollte eine einstellige Zehnersunterschreibung minus beherrschen.
00:18:00: Siebzig minus sieben, sechzig minus sechs, fünftig minus fünf.
00:18:03: Auch das wieder nicht auswendig lernen sondern verständig rechnen können weil das Kind braucht diese Zehnen-Übergänge auch für den nächsten Zahlenraum bis tausend!
00:18:13: Okay, was braucht es noch?
00:18:14: Es muss mit den Szenarebergängen plus klar kommen und jetzt hier nicht nur die einstellige sondern auch die zweistellige Szenarüberschreitung.
00:18:22: Also wenn ich eine Verdopplung nutzen will wie zum Beispiel vier mal acht dann kann das rechnen zwei mal acht ist sechzehn.
00:18:30: ja Also, acht plus acht ist sechzehn und dann kann ich ja auch verdoppeln auf vier mal acht.
00:18:34: Sechszehn plus sechzen!
00:18:36: Jetzt muss sich ja eine zweistellige Zehner-Aberschreitung rechnen wenn nicht das Ergebnis nicht auswendig weiß was natürlich am Ende der ganzen Geschichte schon durchaus sein kann dass alle Ergebnisse oder viele einfach auswendigt.
00:18:47: da sind aber die, die ich nicht weiss, die kann ich jederzeit ausrechnen und zwar schnell und sicher.
00:18:51: Das ist mein Ziel.
00:18:53: So Ja Wenn dein Kind jetzt die Multiplikation verstanden hat, dann hat es schon mal... Jetzt in dem Erarbeiten der Strategien schon mal Möglichkeiten.
00:19:06: Wie kannst du jetzt über die vier Lernebenen, die ich ja immer nutze, die Multiplikation verständig machen?
00:19:11: Das erste ist immer die Handlung.
00:19:14: Da ist das Verständnis noch einmal drin.
00:19:16: also was ist das eigentlich Multiplifikation?
00:19:19: Also gehe dreimal zur Kiste hol jedes Mal fünf Doppelsteine.
00:19:22: Ja das habe ich ja vorhin schon gesagt.
00:19:23: Das soll auch verbalisiert werden!
00:19:25: Was war immer gleich?
00:19:26: Was hast Du denn getan?
00:19:28: Leg es so hin dass man auch sehen kann wie oft du gelaufen bist das mal geholt.
00:19:32: Zweiter Schritt, Bilderstellung.
00:19:34: Aufmalen von Bildern oder dem Kind den Auftrag geben.
00:19:39: Guck mal hier sind drei Bäume auf jedem Baum wachsen.
00:19:42: Es war nicht realistisch, aber das machen wir jetzt mal so.
00:19:45: Auf jedem Baum wachsen sechs Äpfel.
00:19:48: Kannst du die hinmalen?
00:19:49: So und kannst du jetzt nochmal sagen was da genau ist.
00:19:51: Drei Bäume jedes Mal sechs Äpfel.
00:19:54: drei Mal sechs äpfel.
00:19:55: wichtig ist der Nachname.
00:19:57: quasi dass es kein Nachname sondern die Bezeichnung hinten dran.
00:20:01: dreimal sechs Äpfel und nicht einfach nur dreimal sechs geht.
00:20:04: auch man kann auch sechs mal drei rechnen geht auch hat dann mit dem bild nichts mehr zu tun.
00:20:08: wenn ich jetzt aber mit bildern arbeite, dann soll dich das schon exakt beschreiben.
00:20:12: also Dann kann man hier natürlich diesen term diesen rumpt nochmal thematisieren.
00:20:17: was bedeutet der ganz genau?
00:20:19: Und dann erst werden die reihen geübt und zwar über zuerst auf der Bildebene.
00:20:26: Also das Verständnis habe ich jetzt etabliert über die Geschichten, über die Handlungen und so weiter.
00:20:31: Jetzt muss ich ja die Strategien üben!
00:20:33: Und diese starten auch wieder mit einer Handlung bzw.
00:20:36: mit einer Bilddarstellung.
00:20:39: also die Handlung wäre ganz einfach mit Würfeln weil wir arbeiten im Würfelauskonzept immer mit Würfeln und das Thema Multiplikation kann auch mit Würflern arbeitet werden.
00:20:48: zum Beispiel lege drei Sechser dann nehmt es Kindensexerwürfel und legt drei Sechser.
00:20:54: So, was hast du jetzt gelegt?
00:20:56: Wie oft liegt ein Würfel da oder wie viele Würfel liegen da?
00:21:00: Drei Würfel.
00:21:01: Was ist auf jedem Würfel?
00:21:02: Welche Zahl oder wieviel Augen siehst Du auf jedem Würfel?
00:21:05: sechs.
00:21:05: also die Aufgabe würde drei mal sechs heißen.
00:21:08: okay das kannst du erstmal etablieren dass das Kind das versteht.
00:21:11: ich kann die Mengen legen.
00:21:13: ja bei uns wir haben eben Würfel bis neun.
00:21:16: Also das Kind kann alle Aufgaben bis Neun quasi darstellen alle Multiplikationsaufgaben so und dann werden Wenn es die Aufgaben hier dargestellt hat über diese Bilder, dann werde ich die Strategien ein bisschen über die Verbindungen der Multiplikationsaufgaben untereinander.
00:21:32: Wie geht das nun?
00:21:33: Ich kann jetzt zum Beispiel sagen lege zehn Fünfer und dann legt das Kind zehn Fünfer.
00:21:38: Und jetzt sage ich, dass weiß du doch, zehn mal fünf, die Aufgabe kennst du, was ist das Ergebnis?
00:21:43: Zehn Mal fünf sagt das Kind ist fünftig!
00:21:46: In der Regel wissen das die Kinder so.
00:21:47: Zehn mal fünf ist fünftig, wenn sie es nicht wissen kann man schön die Fünfer nochmal zusammenschieben und zeigen hey guck immer zehn sind... immer zwei fünf was sind zehn?
00:21:55: Und dann hast du diese Fünfzehner und da sind fünftig.
00:22:00: So jetzt will ich aber, ich leg's noch einmal auseinander und jetzt will Ich aber dass nur neun Fünfe hier liegen.
00:22:05: Ja mach das Mal!
00:22:06: Was muss das Kind jetzt machen?
00:22:08: Es muss eine Fünf wegnehmen Ganz einfach!
00:22:10: Was bedeutet das jetzt?
00:22:11: Jetzt habe ich neun fünf war Also von der zehn mal fünf kann ich den Neuen mal fünf ableiten.
00:22:16: Das ist das, was du über die Handlungen und Bild-Eden noch mal mit den Würfelbildern sehr gut darstellen kannst.
00:22:22: Das macht sicher nochmal das Verständnis und bringt dem Kind eine Vermittlung von wie diese Reihen zusammenhängen.
00:22:32: In der Schule lernen die Kinder die Kernaufgaben kennen, was auch kein schlechtes Konzept ist.
00:22:37: Da geht es darum... Ich habe Kernauffgaben.
00:22:39: Die Fünferreihe zum Beispiel ist eine Kernaaufgabe an sich also fünf mal sieben.
00:22:44: Das Kind hat das auswendig gelernt.
00:22:46: Es weiß, fünfmal sieben ist fünfunddreißig oder sieben Mal fünf kann er so ausrechnen.
00:22:51: So fünfmal ist die KerNAufgabe Dann kann ich sechs Mal davon ableiten!
00:22:55: Ich mache einfach einmal das dazu.
00:22:57: Ja wenn ich weiß was fünfmal Sieben ist, dann kann ich auch sechsmal siebem ausrechen.
00:23:01: das fünf mal sieben, kann ich auch vier Mal sieben ausrechnen.
00:23:04: So was mir da aber fehlt bei dieser ganzen Geschichte oder was sich für die Kinder schwierig finde ist tatsächlich auch wieder eine Verbindung von dieser Kernaufgabe zur also Darstellung auf der Bild- und Handlungsebene.
00:23:18: Wieso ist das so?
00:23:19: Die Kernaufgabe wird meistens einfach nur als Kernaufgabe eingeführt, aber dass ich dann tatsächlich einmal die Menge dazu legen kann oder wegnehmen kann.
00:23:27: Das fehlt mir ein bisschen als Handlung und als auch Bilddarstellung.
00:23:30: weil es passiert doch schon öfter, wenn ich einen Kind frage naja du weißt doch was neunmal sieben ist und das Kind sagt dann irgendeine Zahlen den ich stimmt, und ich sage ja bei C mal sieben weißt du doch.
00:23:43: Ja das ist siebzig was ist dann neunmal sieben?
00:23:45: Und es müsste das Kinder genau das machen von der C mal Sieben auf die Neumarsieben übertragen oder ableiten.
00:23:51: aber das macht es nicht sondern es sagt da neunundsechzig.
00:23:53: Das heißt es weiß ich muss einmal also es weiß irgendwas mit der eins aber ich muss nicht eins wegnehmen sondern einmal die ganze Menge und dass ist ein Unterschied und das muss man mal sehen und verstanden haben.
00:24:05: Also Ich hoffe sehr, dass dir meine Erläuterung nun helfen.
00:24:10: Einzuschätzen wo dein Kind genau steht zum Thema!
00:24:13: Multiplikation und auch zu wissen jetzt, wie du dein Kind helfen kannst.
00:24:17: Achte also auf das Verständnis!
00:24:18: Lerne nicht einfach nur stur auswendig mit deinem Kind sondern schau ob es das überhaupt in der Lage ist dass alles auswendigt zu lernen.
00:24:25: Wie viele Wiederholungen brauchst Du denn?
00:24:27: Vor allem musst Du die ganzen Ferien über wiederholen damit's in der dritten Klasse dann noch vorhanden ist.
00:24:32: Das Alles Ist sehr mühselig.
00:24:33: Schau Also Lieber Dass Dein Kind alles verstanden hat Strategien Erkennt Strategien Selbstständig Anwenden Kann Und Dadurch eben immer die Sicherheit Hat jede Multiplikationsaufgabe richtig schnell und richtig auszurechnen.
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